Olivier Remacle gewinnt Eupener Talsperrenlauf

Am Samstag hat in Eupen die 42. Auflage des Talsperrenlaufs stattgefunden. In diesem Jahr gingen 110 Läufer an den Start.

Sieger wurde der 31-jährige Olivier Remacle aus Montzen in 49:05 Minuten. Er verwies Roel Wouter vom AC Break aus Brasschaat (bei Antwerpen) mit drei Minuten Vorsprung auf den zweiten Platz. Der 36-jährige Cedric Vanaschen vom LAC Eupen wurde in 53:42 Minuten Dritter.

Bei den Frauen gewann die Eupenerin Andrea Rozein. Sie erreichte in 1:06:27 Minuten den 33. Gesamtplatz. Nancy Radermacher vom Triathlon Team Eupen wurde in einer Zeit von 1:07:12 Stunden hinter einer auswärtigen Läuferin Dritte. (mbr)

Dritter Platz für Lynn Hübinger

Kürzlich endete mit dem Eupener Mehrkampfmeeting der Klassen Benjamine (Jahrgänge 2008 und 2009), Pupilles (Jahrgänge 2006 und 2007) sowie Minimes (Jahrgänge 2004 und 2005) das „Challenge des Clubs de l’est“. Lynn Hübinger wurde Dritter in ihrer Kategorie.

 

Um in diese wieder ins Leben gerufene Gesamtwertung aufgenommen zu werden, galt es im Laufe des Sommers, drei der vier Meetings der Vereine aus Herve, Spa, Verviers und Eupen zu absolvieren. Die ersten Fünf jeder Altersklasse wurden mit einem Pokal und einem Sachpreis geehrt.

Insgesamt sieben Athleten des LAC Eupen nahmen an mindestens drei Meetings teil. Diese Zahl ist sicher noch ausbaubar, wenn man bedenkt, dass am LAC-Meeting insgesamt 37 Vereinsmitglieder teilnahmen. Für das beste Ergebnis sorgte Lynn Hübinger in der Altersklasse der Minimes. Nach mehreren guten Platzierungen bei allen vier Meetings erreichte sie hinter Sophie Fournier aus Herve und Manon Gabriel vom AC Hautes Fagnes den dritten Gesamtplatz.

Bei den Benjaminen waren die LAC-Jungen mit drei Teilnehmern am besten vertreten. Hier erreichte Marvin Ortmann einen guten vierten Platz. Dabei stellte er persönliche Bestleistungen im Ballweitwurf und Weitsprung auf. Nolan Hupez und Sam Rotheudt erreichten die Plätze sieben und neun. Bei den Benjaminen der Mädchen wurde Nelly Lejoly Siebte.

Bei den Pupilles der Jungen wurde Xavier Bous Sechster, während Matteo Rothheudt den achten Platz erreichte. Für die Kinder beginnt nach einer Ruhepause Ende Oktober beziehungsweise Anfang November die Crosssaison. (mbr)

Silber für Henrard und Röhl bei belgischer Meisterschaft in Huizingen

Am vergangenen Sonntag fand in Huizingen (Flämisch Brabant) die belgische Meisterschaft der Junioren (Jahrgänge 1998) und Espoirs (Jahrgänge 1995 bis 1997) statt.

Von Martin Brodel

Die LAC-Juniorinnen Elea Henrard (800 Meter) und Alicia Röhl (400 Meter) sicherten sich dort die Silbermedaille und verpassten den Sieg jeweils nur ganz knapp.

Einige ostbelgische Leichtathleten hatten die Qualifikation für diesen Wettkampf geschafft und traten die weite Ausfahrt an. Die 400 Meter-Läuferin Marie Fickers, die bei der Meisterschaft der Erwachsenen Dritte wurde, musste verletzungsbedingt passen. Gleich drei Läuferinnen des LAC Eupen starteten über 800 Meter.

Die 18-jährige Elea Henrard trat dort bei den Juniorinnen mit der zweitbesten Referenzzeit an. Da der Endspurt nicht ihre Stärke ist, leistete sie von Anfang an Führungsarbeit: „Ich habe die ganze Zeit mit meiner direkten Konkurrentin Camille Muls das Tempo gemacht. Nach 600 Meter wollte uns eine andere Läuferin überholen. Kurz danach habe ich den Spurt angezogen und hatte sogar ein paar Meter Vorsprung auf die anderen. Auf den letzten 30 Metern bin ich etwas eingebrochen und wurde von einer ein Jahr älteren Konkurrentin überholt.“

Febe Paerdaens aus Gooik gewann den Lauf in 2:10:57 Minuten gefolgt von Henrard, die in 2:11,13 Minuten nur ein paar Zehntel Rückstand hatte. Von ihrer Saison zog Henrard ein positives Fazit: „Es war eine super Sommersaison. Natürlich hätte ich sie gerne mit einer Goldmedaille abgeschlossen. Ich kann nur zufrieden sein mit meinen zwei Vizemeistertiteln und meiner Bestzeit von 2:08,90 Minuten. Es ist die 37. Zeit in Europa und die beste belgische Zeit des Jahrgangs 1999. Ich hoffe, dass ich mich weiterhin nächstes Jahr verbessern werde, auch wenn ich jetzt ein Studium zum Bio-Ingenieur beginne.“ Dieses wird sie zeitlich etwas strecken, um weiterhin genügend Zeit für ihr Training zu haben. Ihre gleichaltrige Trainingskollegin Lorena Röhl wurde in 2:16 Minuten Sechste. Die 21-jährige Lisa Fickers, die über die gleiche Distanz bei den Espoirs startete, wurde in 2:19 Minuten Vierte.

Alicia Röhl ging unterdessen über 400 Meter bei den Juniorinnen mit der zweitbesten Referenzzeit an den Start. Sie lief dabei auf der Bahn vor ihrer stärksten Konkurrentin Messalina Pieroni aus Looise. Nach einem guten Rennen musste sich Röhl in einer Zeit von 57,30 Sekunden Pieroni nur um sechs Hundertstel geschlagen geben: „Ich bin das Rennen schnell angegangen und danach konstant gelaufen. Wir sind beide quasi ins Ziel gefallen und sie hatte einen minimalen Vorsprung. Mit dem zweiten Platz hatte ich schon gerechnet. Ich hätte vielleicht etwas früher anziehen können.“

Auch sie zog ein positives Fazit zu ihrer Saison. „Ich bin zufrieden, da ich Bestzeiten über 400 und 800 Meter gelaufen bin. Außerdem haben wir mit der Staffel den belgischen Meistertitel gewonnen und das in belgischer Rekordzeit.“ Röhl beginnt jetzt ein Studium der Logopädie in Lüttich in möchte ebenso wie Henrard weiter ihren Sport ausüben. Auch Lutz Müller, der die beiden Medaillengewinnerinnen trainiert, blickt positiv auf die Saison zurück. „Die Bedingungen waren nicht einfach heute. Leider mussten sich Alicia und Elea ganz knapp geschlagen geben. Mit neun Medaillen bei belgischen Meisterschaften und elf Medaillen bei Walloniemeisterschaften kann man nur zufrieden sein mit dem Jahr 2017.“

Die für Eupen startende Mare Sabbe wurde bei den Juniorinnen in 5:01 Minuten Vierte über 1500 Meter. Der 18jährige Tom Reuter vom AC Eifel erreichte in 16:22 Minuten den 13. Platz über 5.000 Meter bei den Junioren. Damit sind die Meisterschaften abgeschlossen. Jetzt finden nur noch vereinzelt kleinere regionale Meetings statt. Für die Athleten steht jetzt erst mal aktive Erholung an, bevor die Vorbereitung auf die Cross- beziehungsweise Indoorsaison in Angriff genommen wird.

LAC-Staffel holte weiteren Titel

Am vergangenen Wochenende fand in Mouscron (Provinz Hennegau) die belgische Meisterschaft der Kadetten und Scolaires sowie der Staffeln bei den Junioren statt. Die LAC-Staffel bestehend aus Elea Henrard, Mare Sabbe, Alicia und Lorena Röhl gewann eine Woche nach ihrem Sieg bei der Meisterschaft aller Klassen auch den Titel bei den Juniorinnen.

 

Nach dem Titelgewinn in der Vorwoche gingen sie natürlich als Favoritinnen an den Start. Die Witterungsbedingungen waren wegen des starken Windes dieses Mal nicht besonders gut. Da die andere Staffel die am Start war, deutlich schwächer war, liefen die Eupenerinnen ein einsames Rennen an der Spitze. In einer Endzeit von 9:37 Minuten (Vorwoche: 8:59 Minuten) mussten sie dieses Mal nicht an ihre Grenzen gehen. Sie konnten die Zweitplatzierte Staffel von AZW, die 11:19 Minuten benötigte, sogar überrunden.

In der kommenden Woche steht für die Juniorinnen die belgische Meisterschaft in den Einzeldisziplinen auf dem Programm. Hier stehen sowohl Elea Henrard (800 Meter) als auch Alicia (400 Meter) und Lorena Röhl (800 Meter) auf den vorderen Plätzen der Jahresbestenliste und haben damit Chancen auf eine Medaille.

Auch mehrere Starts von LAC-Sprinterinnen in den Einzeldisziplinen bei den Scolaires

Für einen Start in den Einzeldisziplinen bei den Scolaires sind drei LAC-Sprinterinnen die weite Anreise angetreten. Die 17-jährige Elene Fickers schaffte es, sich in einer Zeit von 24,88 Sekunden als Dritte ihrer Serie für den Endlauf zu qualifizieren. Beide Läufe fanden am Samstag statt. Hier belegte sie in 24,93 Sekunden den siebten Platz. Die Siegerin Lucie Ferauge (CABW Nivelles) benötigte 23,62 Sekunden. Bei beiden Läufen war mehr als zwei Meter pro Sekunden Rückenwind, sodass die Zeiten nicht für die Bestenlisten gelten. Elene Fickers war nicht zufrieden mit ihrem Abschneiden, wohl aber mit ihrer Saison. „In diesem Jahr war ich nicht wie sonst bei der belgischen Meisterschaft auf dem Höhepunkt. Wegen der vielen Wettkämpfe bin ich einfach an meine Grenze gekommen. Ich merkte die Müdigkeit schon beim Vorlauf, wo ich dennoch den Sprung ins Finale geschafft habe. Ich habe dann in Absprache mit meinem Trainer den Start über 100 Meter am Sonntag abgesagt. Ich wollte kein Verletzungsrisiko eingehen und sah sowieso keine Chance auf eine Bestzeit. Ich bin aber trotzdem super zufrieden mit meiner Saison. Ich konnte Bestzeiten über 100, 200 und 300 Meter aufstellen und war verletzungsfrei.“

Die gleichaltrige Alice Schaaf wurde in 76,38 Sekunden Sechste ihres Vorlaufs über 400 Meter Hürden. Deren ein Jahr jüngere Schwester Cathy wurde in 71,52 Sekunden Vierte ihrer Serie. (mbr)