Bestzeit für Thiam und Henrard

Am vergangenen Mittwoch fand in Lüttich ein internationales Leichtathletikmeeting statt, bei dem die Borlee-Familie und Nafi Thiam die Zugpferde waren. Vor allem die Siebenkämpferin, die aus Namur kommt, aber in Lüttich lebt, wusste wieder zu überzeugen. Thiam bereitet sich akribisch auf die Weltmeisterrschaft im Siebenkampf in Peking vor.

Am Mittwoch gelang es der Junioren-Vize-Europameisterin im Siebenkampf, ihren persönlichen Rekord im Weitsprung zu verbessern. Thiam landete schließlich mit einer Weite von 6,43 Metern (vorher 6,37 m) auf Platz zwei des Wettkampfs. „Ich werde immer konstanter, was mich in Hinblick auf Peking natürlich zusätzlich motiviert“, wurde Thiam auf der Internetseite der RTBF zitiert. Mit der Weite von 6,43 Metern gelang Thiam der fünftweiteste Sprung in der belgischen Leichtathletikgeschichte. Weiter sprangen nur Tia Hellebaut (6,44 m), Hilde Vervaet (6,46 m), Madeleine De Jesus (6,50 m) und Sandrine Hennart (6,63 m). Im Vorprogramm konnten unterdessen Jugendliche und Erwachsene mit guten Referenzzeiten auf den angebotenen Strecken gegen gleichwertige Konkurrenten antreten - mit dem Ziel gute Zeiten zu erzielen. Aus ostbelgischer Sicht waren gleich vier Jugendliche am Start.

Mit 6,43 Metern gelang Thiam der fünftweiteste Sprung in der belgischen Leichtathletikgeschichte. Für das beste Ergebnis sorgte Elea Henrard (Jahrgang 1999), die auf der Mittelstrecke schon bei diversen Meisterschaften in ihrer Altersklasse Medaillen gewann.

Vollständiger Bericht auf der Grenz Echo Webseite

Autor: Martin Brodel