Teilnehmerrekord bei der 38. Auflage - Gallo bester Ostbelgier - Etwa 1.150 Teilnehmer beim Volks- und Hauptlauf

Kenianischer Sieg beim Eupener Osterlauf

Von Martion Brodel

Der Kenianer Benjamin Limoh hat am vergangenen Samstag den Eupener Osterlauf gewonnen. In einer schnellen Zeit von 49:58 Minuten blieb er genau zwei Minuten hinter dem in 2015 aufgestellten Streckenrekord. Christoph Gallo vom AC Eifel wurde in 52:13 Minuten Dritter. Bei den Frauen ging der Sieg an die Aachenerin Kristina Ziemons.

 

Ein beeindruckendes Feld von etwa 1.150 Läuferinnen und Läufer wurden beim gemeinsamen Start des Volks- und Hauptlaufes um 15 Uhr an der Judenstrasse auf die Reise geschickt. Vorne konnte sich der Kenianer Benjamin Limoh schnell von der Konkurrenz absetzen.

Ein marokkanischer Läufer, der anfangs vorne dabei war, sollte später aufgeben. Christoph Gallo (Sieger aus dem Jahr 2014) und Amaury Paquet aus Charneux-Herve bildeten lange Zeit das Verfolgerduo. Nach etwa zehn Kilometern konnte sich Paquet absetzen. Limoh erreichte das Ziel nach 49:58 Minuten. Der Läufer, der eine Halbmarathonbestzeit von 1:02 Stunden zu Buche stehen hat, könnte zweifelsohne noch schneller laufen. „Ich war von Anfang an vorne. Die Strecke war sehr schön und vor allem am Ende richtig schwer. Ich mag solche Strecken aber. Ich möchte gerne nochmal nach Eupen zurückkommen.“

Bejamin Limoh: „Ich mag solche Strecken und möchte gerne noch mal nach Eupen zurückkommen.“

Der Kenianer hält sich seit zwei Monaten in Belgien auf und wird unmittelbar nach dem Osterlauf wieder nach Kenia zurückreisen. Paquet wurde in genau 51 Minuten Zweiter. „Der Sieger war einfach schneller. Ich bin lange Zeit mit Christoph Gallo gelaufen. In einer Steigung nach etwa zehn Kilometern konnte ich mich absetzen. Der Parcours war schwerer, als ich dachte. Ich mag aber solche schwierigen Strecken.“

Zwei Wochen zuvor gewann Paquet den schweren Halbmarathon in Spa. In den kommenden Wochen bereitet er sich auf die Bahnrennen über 1500 und 3000 Metern vor. Gallo ließ am Ende etwas nach. In 52:13 Minuten erreichte er dennoch als ungefährdeter Dritter das Ziel. „Ich bin anfangs vorne mitgegangen.

Vollständiger Bericht auf der Grenz Echo Webseite