Sieg für Nick Van Peborgh

Nick Van Peborgh aus Brasschaat (bei Antwerpen) gewann am vergangenen Samstag den Eupener Osterlauf. Er absolvierte die 15,7 Kilometer lange Strecke in 50:24 Minuten und verwies Christoph Gallo vom AC Eifel nach einem spannenden Wettkampf mit 34 Sekunden Vorsprung auf den zweiten Platz.

 

Knapp 700 Läuferinnen und Läufer standen beim gemeinsamen Start des Volks- und Hauptlaufes hinter der Startlinie an der Judenstraße. Pünktlich um 15 Uhr fiel dann wie gewohnt der Startschuss. Die kühlen Temperaturen waren dabei wohl eher für die Zuschauer und Helfer als für die Teilnehmer störend.

Spitzenläufer sorgten für schnelles Tempo

Während vorne die Spitzenläufer erwartungsgemäß für ein schnelles Tempo sorgten und schnell unter sich waren, ging es sich für die anderen darum ihren eigenen Rhythmus und ihren Platz in der großen Läuferschar zu finden. Aufgrund des sehr selektiven Parcours fiel die Spitzengruppe bestehend aus Nick Van Peborgh, Christoph Gallo und Guy Fays jedoch schnell auseinander. Bereits nach etwas mehr als drei Kilometern, in der Bergabpassage hinunter zum Diepbach, konnte sich der Flame von den anderen absetzen. Während Fays nach fünf Kilometern definitiv zurückfiel, konnte sich Gallo in der Steigung hinauf zur Talsperre wieder heran kämpfen. Die Entscheidung fiel in einer Bergabpassage, wo der hochgewachsene Van Peborgh einfach zu stark war.

Van Peborg setzte sich in einer Bergpassage ab

In einer weiteren Bergabpassage zwischen Kilometer sieben und acht konnte sich Van Peborgh erneut absetzen. Er lief sich einen Vorsprung von etwa 100 Meter heraus und konnte diesen bis zum Ziel noch etwas ausbauen. Trotz der nicht einfachen Bedingungen erreichte er in einer starken Zeit von 50:24 Minuten als Sieger das Ziel. „Es war mein erster Start in Eupen. Die Strecke war wirklich schwer. Ich bin das Rennen nicht zu schnell angegangen. Christoph war stark bergauf und kam nachdem ich mich das erste Mal abgesetzt hatte nochmal zurück. Den Unterschied habe ich definitiv in den Bergabpassagen gemacht.“ Er verfügt mit 14:27 Minuten über 5000 Meter und 30:15 Minuten über 10.000 Meter über sehr gute Referenzzeiten. Christoph Gallo erreichte nach 50:59 Minuten als Zweiter das Ziel. „Mit meiner Zeit bin ich sehr zufrieden. Ich war trotz der schwierigen Bodenverhältnisse fast eine Minute schneller als im letzten Jahr. Obwohl ich wie im vergangenen Jahr Zweiter war, bin ich nicht enttäuscht. Ich werde es im nächsten Jahr wieder versuchen.“ Seinen Blick richtet sich auch gleich auf die nächsten Läufe. „Ich bin sehr zufrieden mit meiner derzeitigen Form. Bald werde ich die kürzeren Bahnstrecken in Angriff nehmen mit dem Hauptziel mich über 5000 Meter zu verbessern. Dort möchte ich in diesem Jahr erstmalig unter 15 Minuten bleiben.“

Vollständiger Bericht auf der Grenz Echo Webseite

Autor: Martin Brodel